Heute ist der 21.09.2020

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Grundsatzpapier zu unseren Absichten mit dem Verein CLH und dem Emmaushaus

Wir wollen mit unserem Emmaushaus einen Ort der Begegnung schaffen- von Menschen verschiedener Kulturen, Alters und Arbeitsgruppen.

Wir wollen Menschen, die durch ihre Behinderung oder ihre Situation als Flüchtlinge arbeitslos sind, eine Möglichkeit geben, sich zu betätigen, etwas Schönes und Sinnvolles selbst zu gestalten.

Wir erstreben keinen Profit, sondern Zufriedenheit und Zusammenarbeit von Menschen verschiedenen Alters, verschiedenen Geschlechts, verschiedener Glaubensrichtungen und Kulturen.

Wir wollen nicht „ abhängen“, sondern zusammen mit anderen gestalten und zwischendurch auch gemeinsam ausruhen und feiern.

Sollten wir durch unsere Arbeit Profit erwirtschaften, werden wir ihn für Flüchtlinge und Hilfsprojekte unseres Vereins einsetzen. Unser Schwerpunkt ist aber gute und freundliche Zusammenarbeit und gegenseitiges Verstehen.

Die Grundlage ist unser Glaube an Jesus Christus; wir vertrauen auf seine Person und die Hilfe Gottes. Achtung und Respekt vor anderen ist eine der Grundlagen unseres Handelns.

Wir werden unseren Glauben an Jesus Christus gerne den Menschen mitteilen, die danach fragen, aber wir werden ihn niemandem aufdrängen oder aufzwingen.

Voraussetzungen von uns zum Mitmachen im Emmaushaus:
Keine Feindschaft gegen Christen oder andere Gläubige, Dialogbereitschaft, grundlegende Sprachkenntnisse zwecks Verständigung. Kein Alkohol. Rauchen nur im Garten. Keine sexuelle Anmache von Frauen. Bereitschaft mitzuarbeiten. Hausrecht des Vorstandes.

Unsere Absicht in Stichpunkten:
Flüchtlingen und behinderten Menschen Gelegenheit geben, hier etwas zu tun. Etwas aufzubauen mit eigenen Händen.

Praktische Gelegenheiten dazu: Gestaltung des Gartens. Eigene Gemüsebeete. Evtl. Grillhütte. Töpfern ausprobieren.

Handpuppen selbst bauen und spielen.

Hilfe in der Kleiderkammer und im Repair-cafe

Möglichkeiten geben je nach den Fähigkeiten der Menschen. Wir bauen den Rahmen, innerhalb dessen sie etwas tun können. Sie können auch eigene Gruppen gründen in Absprache mit dem Vorstand und die Gemeinschaftsräume des Emmaushauses dafür nutzen.

Es geht hier nicht um beschütztes Wohnen oder Ähnliches, sondern um Arbeits- und Gestaltungsmöglichkeiten, Praxisbewährung und dadurch Gewinnen von Selbstvertrauen. Aber wir wollen auch zusammen feiern, diskutieren und über den Glauben sprechen.

Das geschieht bei Sommerfesten, Hauskreis, Seminaren zu Seelsorge- und Glaubensthemen, Alphakurs, Emmaus-Abenden.

Finanzierung:

  • Durch den Verein: Er finanziert sich durch Spenden und Mieten des Emmaushauses.
  • Evtl. auch Geld von der Stadt für Anleiter, das Nebengrundstück, die Werkstatt.